Meine Ziele für Merkstein

Merkstein ist der kleinste Stadtteil von Herzogenrath, hat aber ebenfalls starkes Entwicklungspotential, wenn wir über Stadtgrenzen auch hinaus denken! Ich habe schon sehr früh angefangen, Übach-Palenberg als Verhandlungspartner für künftig gemeinsame Projekte zu gewinnen und bin der festen Überzeugung, dass wir mit einem starken Partner an unserer Seite die größten Erfolge erzielen.

L240 von Boscheln Richtung Eschweiler

Der Bau der L240 unter Carl Meulenbergh war ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung von Merkstein und kam zum richtigen Zeitpunkt. Erst durch die Autobahnanbindung konnte Merkstein wirtschaftlich, wie bevölkerungstechnisch florieren. Ein Blick auf die Uhr morgens im Berufsverkehr zeigt indes aber auch deutlich, dass die bisherige Planung der L240 überdacht werden muss! 40 Minuten im Berufsverkehr bis zur A4 nach Eschweiler bedeuten einen nicht hinzunehmenden wirtschaftlichen Schaden, es ist Lebenszeit von Bürgerinnen und Bürgern, die die Hauptverkehrsachse nutzen müssen und führt zu einer stärkeren Belastung der Bierstraße und der Dammstraße, weil Ausweichverkehre gesucht werden. Dies müssen wir ändern. Deshalb fordere ich die Knotenpunkte entlang der L240 zeitnah anzupacken und zu entschärfen und langfristig über einen mehrspurigen Ausbau der Strecke ins Gespräch zu kommen.

August-Schmidt-Platz

Schade, dass der geplante Ratsbürgerentscheid zum Gelazzo verhindert wurde. CDU, Grüne, FDP und Linke hätten gerne die Meinungen aller Bürgerinnen und Bürger hierzu gehört. Gleichwohl begrüße ich es außerordentlich, dass sich eine überwiegende Mehrheit von Merksteinern positiv dazu äußert. Ganz im Rahmen einer gelebten Bergbautradition sind die Menschen hier sehr offen für alle Kulturen und schauen Erneuerungen freudig entgegen. Wichtig war uns, dass das Gelazzo nur mit Erbbauvertrag bauen darf, also das Gebäude nur einen bestimmten Zeitraum dem Erbauer gehört und dann das Eigentum auf die Stadt übergeht. Auf diese Weise können wir schauen, wie sich die Situation entwickelt und reagieren, wenn folgende Generationen wieder etwas anderes wollen, ohne den Platz nachhaltig zu übereignen.

Lindenknipp

Der Lindenknipp ist der alte Marktplatz von Merkstein, am alten Rathaus. Leider schlummert er schön gestaltet einen Dornröschenschlaf. Käthe Reischl betreibt hier seit vielen Jahrzehnten eine renommierte Gastwirtschaft in Merkstein. Wieso beleben wir diesen schönen Platz nicht durch Außengastronomie und beleben Altmerkstein durch zusätzliche Angebote? Davon sollte auch eine weitere Gaststätte in diesem Bereich profitieren, denn isolierte Gastronomie ist immer schwer. Treten wir in den Dialog ein, unsere Gastronomie in Merkstein an einen Tisch zu bringen.

Einzelhandel

Der Einzelhandel und seine Perspektiven – insbesondere entlang der Geilenkirchener Straße und der Kirchrather Straße hat ein massives Problem. Im Dialog mit den Menschen aus Merkstein möchte ich dies ändern, indem klar erarbeitet wird, welche Angebote sich die Menschen vor Ort eigentlich noch wünschen. Dabei lege ich großen Wert darauf, dass alle Alters- und Zielgruppen in den Dialog eingebunden werden. Außerdem muss das Ziel, den Wochenmarkt in Merkstein wieder zu beleben, endlich Früchte tragen.

Sportvereine

Die Merksteiner Sportvereine sind Vorbilder unserer Stadt! Die Fußballvereine arbeiten gemeinsam daran, den Traum von einem Sportpark Merkstein Realität werden zu lassen. Nicht Konkurrenz, sondern Synergie führt letztlich zum sportlichen Erfolg. Diese Initiative begrüße ich ausdrücklich und setze mich schon seit Monaten dafür ein, den Sportpark Wirklichkeit werden zu lassen. Auch die anderen Sportvereine in Merkstein sind gut aufgestellt. Ich will mit ihnen gemeinsam einen runden Tisch installieren, um Themen wie Sportinfrastruktur (insbesondere Neubau Hallenbad), Förderung der Jugend, Vernetzung von Grundschulen / OGS und Vereinen sowie Ausbau der Sportangebote für die ältere Generation ausreichend Raum zu geben, damit wir die Rahmenbedingungen für Vereine, Ehrenamt und Sport gemeinsam nachhaltig verbessern können.

Schulstandort

Ich will gemeinsam mit der CDU den Schulstandort Merkstein stärken und die Grundschule Alt Merkstein neu bauen lassen! Das Schulgebäude ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Ein erforderlicher Erweiterungsbau kostet mehrere Millionen Euro. Für mich unverständlich, wie man Erweiterungsbau gegen Neubau rechnet, ohne dabei die nötigen Investitionen in den Altbaubestand mit zu berücksichtigen. Wir sind an einem Scheideweg angekommen , da künftig deutlich mehr Grundschüler auch durch das Neubaugebiet an der Herrenstraße erwartet werden. Auf dem Schulhof sollen deshalb sowieso Klassen in Modulbauweise entstehen, die vorübergehend einen guten Unterricht ermöglichen. Ich stelle mir die Frage, wie gut dieser Unterricht sein soll, wenn wenige Meter entfernt ein Erweiterungsbau entsteht, der mehrere Jahre Bauzeit in Anspruch nehmen soll und zeitgleich der Altbaubestand saniert werden soll.

Wir wollen zunächst einmal belastbare Zahlen von der Verwaltung, was eine Altbausanierung letztlich kosten würde und welcher Umfang der Sanierung damit abgedeckt ist. Dann entscheiden wir uns auf einer Sachebene. Für uns ist die Alternative Neubau auch eine pädagogische Alternative. Kinder, die in einer Baustelle unterrichtet werden, auf einem Schulhof Pause machen müssen, wo auf der einen Seite der Erweiterungsbau entsteht und auf der anderen Seite Module stehen, sind nur eingeschränkt zu beschulen. Ein Neubau auf dem Platz der Concordia hätte den Vorteil, dass die Klassen weiter machen können, wie bisher, zusätzliche Module als Klassenräume aufgebaut werden und in Ruhe der Unterricht weiter stattfinden kann, bis der Neubau dann bezugsfertig ist. Für uns stehen die Kinder im Mittelpunkt!

Die Aussage, man würde Schulkinder gefährden, indem wir den Bau dort entstehen lassen, weise ich ausdrücklich zurück. Schon jetzt gehen morgens täglich eine Vielzahl von Kindern aus Hofstadt, Herbach und Alt-Merkstein über die Bahngleise, einem sicheren Weg und alle Klassen, die jetzt zum Sport wollen, müssen ebenfalls über die Gleise!

Gewerbeflächen

Wir müssen uns Gedanken über Gewerbefläche in Merkstein machen und uns dabei interkommunal klug positionieren und in Zeiten des Strukturwandels alles dafür tun, um Eckpfeilern unserer Wirtschaft dabei zu helfen, dass ihr Standort und damit verbunden viele Arbeitsplätze in Merkstein dauerhaft gesichert werden.

Lebensqualität weiter verbessern

Von zentraler und übergeordneter Bedeutung für mich ist dabei, dass wir schrittweise durch die Umsetzung der einzelnen Punkte die Lebensqualität für die Menschen in Merkstein nachhaltig verbessern. Warum nicht mehr Bänke und Aufenthaltsqualität, sowie Abfallbehälter auf unserer geliebten Halde und dem Weg entlang des Kohlebergs schaffen?

Stadtteilkonferenzen

Ganz klar: Ich möchte zum einen regelmäßige Stadtteilkonferenzen in Kohlscheid, Mitte und Merkstein etablieren und die Menschen in Merkstein da abholen, wo sie wohnen und leben. Darüber hinaus möchte ich den Service der Stadtverwaltung – insbesondere für die ältere Generation – ein Stück weit zu einem aufsuchenden städtischen Service weiterentwickeln. Dabei schwebt mir vor, bspw. Menschen ab 70 Jahren und Kranken das Angebot zu machen, dass wir eine Bürgersprechstunde auch bei ihnen zu Hause anbieten und wir ihre Anliegen persönlich „abholen“ – zeitlich individuell auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten.

Abschließend noch eine Bitte

Auch wenn es bequem ist, im Internet Waren zu bestellen – unterstützen Sie bitte so gut es geht den lokalen Einzelhandel in Merkstein! Er ist das wirtschaftliche Herz und Aushängeschild in Merkstein. Geben Sie ihm die Chance, zu zeigen, wie wertvoll er für unseren Alltag ist und sein kann. Ich will keine Stadtteile, in der der Einzelhandel weiter ausblutet, sondern Stadtteile, in denen der Einzelhandel eine dauerhafte Perspektive hat, die von uns allen gemeinsam geschaffen wird – und zwar durch unser Einkaufsverhalten.

Scroll to Top